Endlich Strom und Licht für die Wagenbauhalle

Am 11. Oktober konnten wir in unserer Wagenbauhalle mit der Unterstützung von RWE ein neues und leistungsstarkes Stromaggregat in Betrieb nehmen. Wir bedanken uns für dieses großartige Geschenk und wissen diese Hilfsbereitschaft in der derzeit schwierigen Situation des Hambacher Tagebaues besonders zu schätzen. Unsere Wagenbau-Aktivitäten können nun auch im Winter nach Einbruch der Dunkelheit stattfinden – aber vor allem die Möglichkeit nun endlich auch elektrische Werkzeuge ohne Akku verwenden zu können, ist eine große Verbesserung für uns. Ein besonderer Dank gilt auch allen helfenden Händen, die bei der Installation tatkräftig mit angepackt haben.

 

Hier der Rundblick-Beitrag von Monika Schüll:

Wagenhalle hat Licht und Strom dank „RWE Aktiv vor Ort“

Er habe in dieser Woche durchaus unerfreulichere Termine gehabt, bestätigt der Direktor des Tagebaues Hambach in der vergangenen Woche im Hinblick auf die Probleme im Hambacher Forst. In der Wagenhalle der KG Fidelio, die nun dank der Aktion „RWE Aktiv vor Ort“ mit Strom und Licht ausgerüstet ist, war man zusammengekommen, um zu feiern. Die tonnenförmige Halle nahe der Zuckerfabrik dient der KG Fidelio seit 2005 als Unterstand für die prunkvollen Zuckerwürfelzug-Wagen der Gesellschaft. Die Löwen des Prinzenwagens und Pferde des Wagens des Kommandanten sind da untergestellt. Das Mittelteil des großen Prinzenwagens jedoch stand in der vergangenen Woche draußen vor dem Tor. „Wir brauchten heute Platz zum arbeiten“, hieß es. Gesponsert von RWE bekam die Halle endlich Strom. Bisher fehlte hier ausreichende Beleuchtung, um die Wagen für den Zuckerwürfelzug fit zu machen. „Das findet naturgemäß in der dunklen Jahreszeit statt“, erklärte Gerd Balas, Vorstandsmitglied der KG Fidelio, „und wenn es dann um fünf Uhr schon dunkel ist, schafft man ohne elektrische Beleuchtung nicht viel!“

Eine Stromleitung von der nahen Pumpstation war ins Auge gefasst, aber wegen der Kosten von rund 30.000 Euro wieder verworfen worden. Ein mobiler Generator war die Lösung. Rund 20 Bergleute, Schlosser und Elektriker, allesamt RWE-Mitarbeiter, packten in ihrer Freizeit zusammen mit den Karnevalisten an, betonierten ein Fundament, stellten den Generator auf, sorgten für eine Abluftleitung, legten Elektroleitungen und installierten zahlreiche Lampen und Steckdosen entlang der Decke und der Wände der rund 40 Meter langen Halle. Ein Außenscheinwerfer soll folgen. Zum Feierabend saß man bei Imbiss und kalten Getränken vor der Halle zusammen, bevor die Installation im Beisein des Tagebaudirektors Thomas Körber, des Bürgermeisters Andreas Heller und des ersten Vorsitzenden der KG Fidelio, Frank Klöser, feierlich in Betrieb genommen wurde. Mit einer schwungvollen Bewegung warf Klöser den Generator an und man freute sich über aufleuchtende Lampen.

Bürgermeister Heller bedankte sich beim Unternehmen und allen, die mit angepackt hatten, um Licht und Strom in die Halle zu bringen. In den momentan schwierigen Zeiten für RWE sei man dem Unternehmen für die Unterstützung besonders dankbar, betonte Frank Klöser. Tagebauleiter Thomas Körber versicherte: „Wir zeigen Flagge und stehen weiterhin an der Seite der örtlichen Vereine!“

Das neue Stromaggregat kann sogar auf den Wagen beim Karnevalszug mitgenommen werden und dort für Strom sorgen. Bleibt zu hoffen, dass der prunkvolle Wagen im kommenden Jahr zusätzlich zum Strom-Generator auch ein Dreigestirn tragen wird.

(mos)
Textquelle und Fotos aus dem Rundblick Elsdorf / Rautenberg Media KG

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